Bio Lebensmittel doch viel gesünder, als konventionelle

An alle Bio Gegner, Verleumder und Besserwisser, die sich in den letzten Jahren mit Sätzen wie „Bio ist auch nicht besser“ in allen sozialen Schichten breit machen, sogar in der Presseabteilung wohlgemerkt, euch kann ich gerne die neuesten Ergebnisse der größten Metastudie zum Thema Bio Lebensmittel vorlegen. Ich könnte auch sagen, hinklatschen, weil mich die Ignoranz und auch Dummheit dieser Leute in den letzten Jahren unfassbar genervt hat. Aber dass wäre ja unhöflich 😉

Gegen Bio motzen, Gift billigst kaufen und sich über Niedriglohn aufregen, dass bedeutet konventionell essen und leben

Ich frage mich immer wieder, wie man gegen die Art von Lebensmittelerzeugung wettern kann, die als einzige fair, nachhaltig und gesund ist? Wieso?

„Bio versucht auch deine Zukunft und die deiner Kinder zu retten, aber du zerstörst alles durch deinen Gang zum Discounter.“

Wer gegen Bio ist, hat etwas gegen das Leben

Bioverächter sind gegen angemessene Löhne, gegen Gesundheit, gegen sauberes Trinkwasser und stattdessen für Tierquälerei, denn die ist in konventioneller Erzeugung die Norm und nicht die Ausnahme. Bei Bio gibt es auch schwarze Schafe, aber die sind die Ausnahme, ganz anders also, als die vielen miesen Übeltäter der Industrie.

Bio ist besser, weil es Leben ist

Nur zufällig habe ich im Internet eine Meldung auf scinexx gesehen, Titel: „Bio-Kost ist doch gesünder“ und diese Meldung hat mich angesichts der vielen sinnlosen Diskussionen, die ich mit konventionellen Anhängern führen musste, sehr erleichtert. Erwähnt wird dort eine Analyse aus 343 vorangegangenen Studien und Fachpublikationen, mit dem Ergebnis:
Bio enthält doch mehr gesündere Inhaltsstoffe.

Alle vorangegangenen Studien, die einen neutralen oder gar negativen Ausgang für die Bio Lebensmittel hatten, bewerteten so veraltete und unvollständige Informationen, dass sie aus heutiger Sicht fehlerhaft waren.

„Bio ist nicht besser“, ist also falsch!

Meiner persönlichen Erfahrung nach, werden Studien oft von der Politik oder der Industrie gesteuert und es kommt eben das dabei raus, womit ein Land und deren Wirtschaft besonders gut da steht. Wem gefällt es wirklich, wenn die Bio Branche und ihre Lebensmittel schlecht gemacht werden? Der verarbeitenden Industrie, den konventionellen Supermärkten, der Saatgutlobby und den Pestizidherstellern.

Wichtig sind da die Studien der großen Universitäten, die schlicht Fakten auswerten, ohne sie mit den eigenen Vorlieben zu bewerten.

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Der Unterschied

4-mal mehr Pestizidrückstände in konventionell angebauten Feldfrüchten, 30 % höhere Nitratwerte und besonders besorgniserregend, 87 % höhere Nitritwerte, die im Körper zu krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden. Nur ein paar Zahlen aus der neuen Metastudie.

Es ist vollkommen logisch, dass biologisch korrekt angebaute Lebensmittel, besonders demeter, viel mehr Vitamine und auch mehr andere wertvolle Inhaltsstoffe haben. Sie wachsen auf gesunden Böden, ohne Pestizide, ohne Gentechnik.

Info: Sind doch schädliche Stoffe in Bio Produkten zu finden, dann aufgrund der Landverschmutzung durch die konventionellen Betriebe, den Straßenverkehr und Umweltsünden anderer.

Bio ist anders

Es werden samenfeste, oft sehr alte und beständige Sorten angebaut und keine im Labor gezüchteten, sterilen Sorten, die man nicht mal selber vermehren kann. Es ist sogar verboten Pflanzen aus Saaten auf einem Feld zu haben, die von Pflanzen anderer Felder zu dir rüber geweht sind, du wirst verklagt und verlierst den Prozess zu 100%.

Nidi pflanzt demeter Mais bei Sannmann

„Bild: Nidi pflanzt demeter Bantam Mais, als deutliches Zeichen gegen Saatgutriesen und Gentechnikkonzerne wie Monsanto.“

Vielfalt entscheidend für künftige Nahrung

Es wird bei Bio eine große Vielfalt auf einem Feld geschaffen. Zum Beispiel erschafft jeder demeter Landwirt ein komplexes und wunderbares Ökosystem, für zahlreiche wildlebende Tierarten und Wildpflanzen und diese sorgen alle miteinander für ein optimales Anbauergebnis. Nicht zu vergessen, das Fachwissen der heutigen Bio Landwirte und deren fleißige Angestellte, es sichert uns, trotz allen Fortschritts der noch zu erwarten ist, eine auch zukünftig sichere Methode zur Lebensmittelerzeugung.

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Wir sagen heute „Unkraut“ und spritzen es weg

Was dann bleibt ist ein toter und unbrauchbarer Boden, auf dem nur etwas wächst, wenn alle für die erschaffene Pflanze zusätzlich hergestellten Chemikalien auch auf die Felder ausgebracht werden. Es sieht dann aus wie in der TV Werbung von Tschibo, reine Kaffeepflanzen, in Reih und Glied und ansonsten nur rotbrauner, bröckeliger Boden. So sieht die Natur aber nicht aus. Kaffee wächst eigentlich in Urwäldern, nicht gecleant, Blattwerk aufs nötigste reduziert und einem toten Boden, der so verdichtet ist, dass er kein Wasser mehr aufnehmen kann. Ein durch die konventionelle Agrarpraktik entstandenes Problem, was zu Überschwemmungen in Regenzeiten führt. Sieht man jedes Jahr in den Nachrichten, nur den Verursacher nennt mann nicht.

Bio ist die echte Landwirtschaft

Natürlicher Boden ist hierzulande schwarzbraun, hat verschiedene Schichten, er wird durch Bodenlebewesen aufgelockert, eine Wildpflanzenoberfläche sorgt für die beständige Feuchtigkeit und die Insekten bestäuben die Pflanzen, damit eine reiche Ernte entsteht und auch die nächste Generation gesichert ist. Eigentlich machen die Bio Bauern heute genau das, was 1000 Jahre vorher schon funktionierte, was die Industrie aber beseitigen wollte.

Die konventiollen Firmen machen das Volk arm

Ein Feld was keine Chemikalien und Gensaat enthält, macht niemanden reich, es macht Saatgutlobbyisten arbeitslos. Aus diesem Hintergrund hielten sich die Bio Gegner viel zu lange und erhielten zu oft eine Plattform, um deren Unwissen zu verbreiten. Meiner Ansicht nach gibt es viel zu viele Jobs, in viel zu vielen Firmen, die vollkommen unnötig oder sogar gefährlich sind. Steigen wir alle auf Bio um, entstehen erstens mehr Arbeitsplätze, dazu besser bezahlte und die Psyche nicht zerstörende Arbeitsplätze.

Viel mehr Antioxidantien in Bio Lebensmitteln

„…So enthielten die Biogemüse zwischen 18 und 69 Prozent mehr Polyphenole und andere als Antioxidantien wirkende Pflanzeninhaltsstoffe. Antioxidantien gelten als potenziell vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Krebs und einige neurodegenerative Krankheiten. Die Biofeldfrüchte enthielten zudem mehr Carotinoide und mehr Vitamin C.“

Quellen und Auszug von:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17786-2014-07-15.html

(British Journal of Nutrition, 2014; doi: 10.1017/S0007114514001366)

(University of Newcastle, 15.07.2014 – NPO)

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TK Blaubeeren gesünder als frisch, durch weitere bio-verfügbare Inhaltsstoffe

Ich finds geil und kaufe Bio

Ich kaufe nur Bio und das inzwischen sogar in einem Mitglieds-Bioladen um die Ecke, der von regionalen Bioverbandshöfen und Produzenten viel frische Ware bekommt. Von Landwirten und anderen Betrieben, die man sich jederzeit ansehen kann. Ehrlich, sucht euch mal Höfe in der Nähe, die biologisch arbeitenden machen die Türen am weitesten auf.

Fazit

Bio ist gesünder und leckerer. Ich habe mich nicht grundlos für diesen Blog entschieden, biologisch zu leben ist vorbildlich, wundervoll, lebensbejahend und fair zu anderen.

Machst du auch schon Bio? Wie findest du die Ergebnisse der Metastudie?

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Wozu verwende ich eine Bio-Jackfrucht

Immer mal wieder hatte ich von der Jackfrucht als Fleischalternative gehört und bereits in einigen Bio-Läden gesehen. Bei meiner letzten Bestellung von Bio-Hanf-Produkten bei Govinda (die Dosen gibt es dort aktuell leider nicht mehr) bin ich wieder über die Bio-Jackfrucht gestolpert und habe mal eine Dose Jacky F.. Jackfruchtmitbestellt. Die stand jetzt schon ein Weile in unserem Vorratsregal und lächelte mich immer wieder an. Jetzt habe ich mich endlich ausführlicher mit ihr beschäftigt und meine Dose mit junger Bio-Jackfrucht in Salzlake ganz einfach zubereitet.

Bio-Jackfrucht – Herkunft + Philosophie

Die Jackfrucht ist in Sri Lanka zu Hause, wo man diese riesigen Früchte wohl überall sehen kann, „egal ob es am Straßenrand, beim Dschungeltrekking oder mitten auf dem Acker ist“ heißt es in einem Blogbeitrag auf Jacky F.. Riesig deshalb, weil so eine Jackfrucht, die hoch oben in Bäumen wächst, im ausgewachsenen Zustand bis zu 50 kg auf die Waage bringen kann.

Jackfrüchte-am-BaumSie kommt sehr vielfältig zum Einsatz, angefangen von der jungen Frucht, wie bei mir in der Dose (als gute Alternative zu Fleisch) bis zur süß-saftigen gelben Jackfrucht, die gern als Nachtisch serviert wird. Bei Jacky F. hat „Frau“ sich auf die jungen grünen Jackfruits spezialisiert.

„Frau“, weil hinter Jacky F. Julia Huthmann steht, die 2013 nach Sri Lanka gegangen ist, dort länger gelebt und auch alle Vor- und Nachteile der Jackfrucht intensiv durchlebt hat, wie sie schreibt. Auch sonst hat sie in Sri Lanka viel erlebt, woraus sie für sich eine Mission entwickelt hat: „Ich kann nur für mich sprechen und denke, dass wir wieder mehr Menschlichkeit in unser Wirtschaften bringen müssen. Schließlich muss die Wirtschaft dem Menschen dienen, wie schon bereits der Alnatura-Gründer Götz Rehn sagte.“ Das versucht sie mit der Jackfrucht in Bio-Qualität, fair produziert, in Dosen abgefüllt und per Schiff nach Deutschland geschickt.

Bio-Jackfrucht DoseIm Oktober 2016 traf dann die erste Ladung Bio-Jackfrucht von Jacky F. im Hamburger Hafen ein. Damit ist sie, nach ihrer Aussage, die Erste, die Bio-Jackfruit direkt von Sri Lanka nach Deutschland bringt. Noch mehr interessante Infos über die Jackfrucht findet Ihr auf dem Blog von Julia.

Bio-Jackfrucht – Aussehen, Konsitenz, Geschmack

Meine Dose enthält 400 g Jackfrucht in Salzlake, davon 225 g Fruchtfleisch. Nach dem Öffnen erinnert mich die Frucht mit ihren dünnen, aneinander gepressten runden Fruchtfleischscheiben, in Farbe und Aussehen an Tunfisch im eigenen Saft.

Jackfrucht Dose geöffnetAls meine junge Bio-Jackfrucht dann komplett in der Schüssel liegt, hat sie etwas von eingelegter Artischocke bis auf die Farbe, die erinnert eher an helles Geflügelfleisch. Das Fruchtfleisch ist weich, faserig und die einzelnen Schichten lösen sich leicht voneinander.

Jacky F. Jackfruchtfleisch in SchüsselNun geht es ans Verkosten. Ganz zart, leicht säuerlich und recht saftig kommt die Jackfrucht daher, liegt sie doch in mit Meersalz und Limettensaft gewürztem Wasser. Entsprechend ist auch der Geschmack leicht würzig und etwas säuerlich, ganz ähnlich einer eingelegten Artischocke. Denke ich mir mal das Salz und den Limettensaft weg, hat meine Bio-Jackfrucht einen sehr neutralen Geschmack, was von Vorteil sein kann, wenn Ihr eine bestimmte Geschmacksrichtung bevorzugt.

Jacky F. Bio-Jackfrucht – Zubereitung

Nun habe ich mir überlegt, zu welchem einfach zuzubereitenden Gericht ich die Jackfrucht verarbeiten kann. Nach einem Blick in der Kühlschrank war klar, es gibt eine Gemüsepfanne mit Bio-Jackfrucht. Als Gemüse standen mir rote Paprika, Gurke und Kohlrabi zur Verfügung. Den Kohlrabi habe ich am Ende weg gelassen, weil die Portion sonst zu üppig geworden wäre.

Jackfrucht-Pfanne mit Gemüse angerichtetAuf dem Foto hier seht Ihr, wie meine Gemüsepfanne mit Bio-Jackfrucht am Ende aussah, sie war schnell aufgegessen und hat mir auch gut geschmeckt. Das ausführliche Rezept findet Ihr auf unseren Rezeptseiten.

Ergänzung vom 04. Mai 2018
Als Adina meinen Text las, hatte sie gleich noch ein paar interessante Fragen zu meinem Bericht.
„Mich würde noch interessieren, wie sich die Frucht bei der Zubereitung verhalten hat.“
Ließ sie sich gut braten (so aus der Dose ist sie bestimmt sehr wässrig) und würzen?
Ja, nach dem Abtropfen war sie kaum noch wässrig. Außerdem ist die Jackfrucht zwar weich, ihre fleischartige Konsistenz hält sie gut zusammen. Sie wird beim kurzen Braten nur nicht so knusprig.
Musstest Du stark würzen, damit es nach was schmeckt?
Ja, die Jackfrucht ist sehr wenig Eigengeschmack, da ist intensives würzen angesagt, je nachdem wie sie verarbeitet wird.
Wie war die Konsistenz nach dem Braten?
Die hat sich durch das Braten nicht verändert, sie ist weder matschig geworden noch zerbröselt.
Hast Du sie Jemandem vorgesetzt, der nicht wusste, was er isst?
Ja, es war ein Fleischesser, der war der Meinung, kann man essen. 🙂

Für alle, die eine Fleischalternative für ihre Speisen suchen, ist die Bio-Jackfrucht sicher eine recht gute Alternative zu Tofu und Co.
Habe ich Euch neugierig gemacht, dann probiert die Jackfrucht doch einfach selbst aus, ich bin auf eure Meinung gespannt.

Bio-Jackfrucht – Die Daten

Hier noch ein paar „Technische Daten“ zur Bio-Jackfrucht. Sie hat, mit 22 kcal je 100 g, sehr wenige Kalorien, fast keine Kohlenhydrate (< 0,5 g/100 g) und verfügt über 6,6 g Ballaststoffe und 1,2 g Eiweiß je 100 g. Die Jackfrucht ist für eine kalorienbewusste Ernährung demnach sehr gut geeignet.

Bio-Jackfrucht Dose 2 AnsichtenZutaten: Jackfrucht*, Wasser Meersalz, Limettensaft*, * aus kontrolliert biologischem Anbau, vegan, glutenfrei
Preis: 3 Dosen a 400 g Füllmenge = 11,50 Euro (im Jacky F-Shop)
Hersteller: Api Jamu GmbH, Geschäftsführerin: Julia Huthmann
Herrenstr. 14 a, 21698 Harsefeld
Telefon: +49(0)41648700997
E-Mail: jackyf@jackyf.de
Internet: www.jackyf.de
Erhältlich: z. B. im gut sortierten Bio-Laden, in vielen Bio-Supermärkten oder online im Jacky F.-Shop

Nachhaltiges Ostern

Nachhaltiges Ostern

Müllvermeidung ist ein Thema, das zur Zeit viele Menschen bewegt. Mich auch. Aber es ist im Alltag eine richtige Herausforderung, alle Produkte möglichst plastikfrei und einigermaßen nachhaltig zu kaufen. Geht es dir auch so? Eine meiner größten Hürden sind Getränkekartons. Diese bestehen aus Verbundstoffen und sind, anders als ihr Ruf, nicht so leicht zu recyclen. Meine Pflanzenmilch befindet sich in so einem Karton. Eine Möglichkeit wäre es, auf den Kauf zu verzichten und Pflanzenmilch selbst herzustellen. Wie ich meine Mandelmilch herstelle, habe ich schon mal hier geteilt. Doch was passiert mit den Getränkekartons, die anfallen, wenn ich mal keine Lust und Laune auf selbstgemachte Mandelmilch habe?

Für mich stand fest, dass ich den benutzten Getränkekartons ein neues Leben einhauchen möchte. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf sind mir immer mehr Ideen eingefallen, für die ich die sauber gespülten Kartons nutzen kann. Verwendet habe ich sie nun schon als kleine Versandtaschen, aber auch als Pflanztöpfchen. Gerade jetzt im Frühjahr super praktisch!
Für Ostern habe ich für einige meiner Bastelprojekte Getränkekartons verwendet. Und was ich noch an nachhaltigen Osterbasteleien umgesetzt habe, möchte ich dir heute zeigen.

Begonnen hat es mit einem wunderschönen Nachmittag am See mit der Familie. Meine Nichte hatte viel Freude daran mich zu unterstützen und so sammelten wir alle gemeinsam reichlich Steine und ein paar auf dem Boden liegende Äste. Zuhause bereitete ich die Getränkekartons vor, holte Wassermalfarben und uralte Nagellacke, die ich längst aussortieren wollte. Dazu bunte Garn- und Wollreste und ein Schraubglas.

Eier kommen für mich als Veganerin ja sowieso nicht in Frage. Aber zu Ostern sind sie eigentlich nicht wegzudenken. Deshalb haben wir die am See gesammelten Steine wie bunte Ostereier angemalt. Im nächsten Jahr können wir sie wieder verwenden und über die Zeit wird der bunte Ostersteinhaufen sicherlich beachtlich anwachsen.

Osternest mit Katzengras und bemalte Steine

Statt eingefärbtem Ostergras aus Plastik, haben wir uns für eine selbstgezogene Schale mit Katzengras entschieden. Das sieht normalerweise sehr schön aus, aber unser dicker Kater konnte nicht anders und musste sich kürzlich mit seinem gesamten Körper darüber legen, sodass es unserem Osternest nun schon nicht mehr so gut geht. Aber dafür war es nach Ostern sowieso gedacht. Zum Knabbern für Katzen und Nagetiere. Oder halt zum Drauflegen.

Die Getränkekartons eignen sich hervorragend als Geschenktüten. Dafür habe ich die äußere bedruckte Schicht vom Karton abgezogen und mir außerdem ein paar Hasenohren und Füßchen ausgeschnitten.

Innen sind die Getränkekartons beschichtet. Aber von außen lassen sie sich prima bemalen und bekleben.

Für ein Windlicht aus einem alten Schraubglas und für eine Girlande habe ich mir Schablonen gemalt.

Die Hasen-Schablone habe ich in das Schraubglas gesteckt, damit ich das Motiv leicht auf das Glas übertragen kann.

Mit ein paar bunten Punkten und einem selbstgemachten Pompon ist das Windlicht für Ostern fertig.

Pompons nutze ich sehr gerne zum Basteln. Um diese zu herzustellen, gibt es viele verschiedene Wege. Kleine Pompons lassen sich mit einer Gabel wickeln. Ich selbst mag die Variante mit zwei kleinen runden Scheiben aus Karton aber lieber, da sie so dichter werden.

Schritt 1: Die zwei gleichgroßen runden Scheiben habe ich aus einem Stück Getränkekarton geschnitten. Sie müssen dafür nicht super gerade und perfekt aussehen. In der Mitte sollte ein Loch sein. Das Garn wird rundherum gewickelt.

Schritt 2: Das Garn sollte relativ gleichmäßig gewickelt werden. So lange bis durch das Loch in der Mitte kein Faden mehr passt.

Schritt 3: Danach wird das Garn ringsherum aufgeschnitten.

Schritt 4: Die beiden Kartonscheiben werden vorsichtig aufgeklappt und ein Faden in der Mitte durchgezogen, der mit einem Doppelknoten die Pomponfäden zusammenhalten soll.

Schritt 5: Nachdem die Kartonscheiben entfernt wurden, ist der Pompon fertig. Wenn der Pompon etwas dichter werden soll, genügt es das Loch in der Mitte der Scheiben zu vergrößern, um dadurch noch mehr Garn verwenden zu können.

Bemalte Äste

Ein paar Pompons habe ich für meinen “Osterstrauch” benutzt. Die Äste haben wir gemeinsam am See gesammelt, um sie zuhause bunt zu bemalen. Wer es noch wilder mag, könnte verschiedenfarbige Garne um die Äste wickeln oder sie auch vollständig einfärben. Vielleicht schneide ich demnächst noch ein paar Ostereier aus Getränkekartons aus und hänge sie an die Äste.

Girlande basteln

Die Wand hinter meinem Osterstrauch ist mir so leer erschienen, weshalb ich mit einer selbstgemachten Schablone und jeder Menge Getränkekartons und Pompons eine Girlande aus Häschen gebastelt habe.

Girlande